Schnarchen ist gefährlicher als gedacht: Das sind die Risiken – und was wirklich hilft
Guter Schlaf ist weit mehr als Erholung – er ist einer der wichtigsten Gesundheitsfaktoren überhaupt. Neurophysiologe Dr. Michael Brenner erklärt, warum Schnarchen mehr ist als eine nächtliche Störung, welche Folgen es für Gesundheit und Lebenserwartung haben kann – und warum die üblichen Tipps so selten helfen.
Welche Rolle spielt der Schlaf für Gesundheit und Lebensdauer?
93 Dezibel. So laut schnarchte der lauteste Schnarcher der Welt – ein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Das ist ungefähr so laut wie eine Hauptverkehrsstraße im Berufsverkehr.
Wer Nacht für Nacht neben einem schnarchenden Menschen liegt oder selbst schnarcht, erlebt also nicht nur akustischen Stress. Er setzt sich möglicherweise einem echten Gesundheitsrisiko aus.
Denn Schnarchen ist kein reines Geräuschproblem. Es kann ein Hinweis auf ernsthafte Störungen sein, die unbehandelt die Lebensqualität senken – und sogar die Lebenserwartung.
Über Dr. Michael Brenner
Dr. Michael Brenner ist Neurophysiologe und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie man länger und gesünder lebt. Seine Schwerpunkte sind Schlaf, Prävention und Longevity. Er schreibt regelmäßig für Das Gesundheitsjournal.
Schlaf ist die Grundlage für Regeneration, ein starkes Immunsystem und geistige Leistungsfähigkeit. Während wir schlafen, arbeitet der Körper auf Hochtouren: Zellen erneuern sich, das Immunsystem bekämpft Krankheitserreger, das Gehirn verarbeitet den Tag und legt Erinnerungen ab.
Guter Schlaf entscheidet aber nicht nur darüber, wie wir uns morgen fühlen. Studien zeigen, dass dauerhaft schlechter Schlaf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und neurodegenerative Erkrankungen deutlich erhöht. Wer schlecht schläft, neigt außerdem häufiger zu chronischen Entzündungen – ein Prozess, den Fachleute „Inflammaging“ nennen und der das Altern beschleunigt.
Tiefer, ungestörter Schlaf ist damit eine der wichtigsten Säulen der Langlebigkeit. Genau hier liegt das Problem: Viele Menschen schlafen deutlich schlechter, als sie glauben – und wissen es nicht.
Was Schnarchen mit Ihrer Gesundheit und Lebensdauer macht
Schnarchen entsteht, wenn sich die Atemwege im Schlaf verengen und die durchströmende Luft das Gewebe im Rachen in Schwingung versetzt. Gelegentliches Schnarchen ist harmlos. Chronisches Schnarchen nicht.
Besonders kritisch wird es, wenn das Schnarchen von Atemaussetzern begleitet wird – ein Hinweis auf eine sogenannte obstruktive Schlafapnoe.
Bei jedem dieser Atemstillstände sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut, und das Herz muss stärker pumpen, um den Körper zu versorgen. Nacht für Nacht. Das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall steigt. Unbehandelte Schlafapnoe kann die Lebenserwartung deutlich senken, weil das Herz-Kreislauf-System permanent unter Stress steht.
Auch „nur“ Schnarchen ist nicht harmlos
Viele beruhigen sich mit dem Gedanken: Ich habe ja keine Atemaussetzer, ich schnarche nur. Doch auch dann hat das Schnarchen ernstzunehmende Folgen.
Die Vibrationen beim Schnarchen erschüttern die Innenwände der Halsschlagader. Über die Jahre kann das die Gefäßwand schädigen und zur Verkalkung beitragen – einer der entscheidenden Risikofaktoren für einen Schlaganfall.
Dazu kommt: Wer durch das Schnarchen immer wieder kurz aus dem Schlaf gerissen wird, bringt seinen Hormonhaushalt durcheinander. Der Körper schüttet vermehrt das Stresshormon Cortisol aus. Das fördert Entzündungen, und die wiederum können den Alterungsprozess beschleunigen.
Schnarchen ist also kein bloßes Ärgernis. Es kann ein ernstes Gesundheitsrisiko sein – und sollte früh angegangen werden.
Woher das Schnarchen eigentlich kommt
Um zu verstehen, warum so viele Tipps ins Leere laufen, muss man wissen, wo das Schnarchen entsteht. Nicht in der Nase – im Rachen.
Sobald wir einschlafen, entspannt sich die Muskulatur, auch die des Kiefers. Der Unterkiefer rutscht nach hinten, und die Zunge folgt ihm. Der Atemweg, der tagsüber weit offen ist, wird auf einen schmalen Spalt zusammengedrückt. Die Luft presst sich hindurch, das Gewebe vibriert.
Schmaler Spalt = Schnarchen.
Spalt ganz zu = Atemaussetzer.
Wer schnarcht, muss also vor allem eines erreichen: dass dieser Spalt nachts offen bleibt.
Die gängigen Tipps gegen Schnarchen – und warum sie so selten helfen
Wer nach Hilfe gegen Schnarchen sucht, bekommt fast immer dieselben Ratschläge. Sie sind weit verbreitet, klingen vernünftig – und lösen das Problem in den allermeisten Fällen nicht.
→ „Schlafen Sie auf der Seite.“ Klingt einfach. Doch die Schlafposition lässt sich nicht kontrollieren: Nach einer Stunde liegen die meisten wieder auf dem Rücken. Und auch in Seitenlage entspannt sich der Kiefer und rutscht zurück. Kissen, Rucksäcke oder Tennisbälle im Schlafanzug ändern daran wenig – außer, dass man schlechter schläft.
→ „Nehmen Sie ab.“ Übergewicht kann Schnarchen verstärken, das stimmt. Aber Abnehmen dauert Monate, oft Jahre – und in dieser Zeit schnarcht man jede Nacht weiter. Zudem schnarchen auch viele schlanke Menschen, weil die Ursache im Kiefer liegt, nicht auf der Waage.
→ „Achten Sie auf Ihre Schlafhygiene.“ Dunkles, kühles Schlafzimmer, feste Schlafenszeiten, kein Kaffee am Nachmittag, Meditation vor dem Zubettgehen. Alles gut für den Schlaf – aber nichts davon hält den Atemweg offen. Ein Unterkiefer, der nachts nach hinten rutscht, interessiert sich nicht für die Raumtemperatur.
→ „Lassen Sie sich im Schlaflabor untersuchen.“ Wer Atemaussetzer bei sich vermutet, sollte das ärztlich abklären lassen. Aber das Schlaflabor stellt fest, es behandelt nicht. Auf einen Termin wartet man oft monatelang – und danach ist das Schnarchen genauso da wie vorher.
→ Schnarch-Apps und Tracker zeichnen auf, wie laut und wie oft man schnarcht. Das ist interessant. Leiser wird es dadurch nicht.
All diese Tipps haben eines gemeinsam: Keiner setzt dort an, wo das Schnarchen entsteht – am Unterkiefer.
Was wirklich hilft
In der Schlafmedizin ist seit Langem bekannt, was den Atemweg zuverlässig offen hält: eine spezielle Zahnschiene, die den Unterkiefer im Schlaf leicht nach vorne verlagert.
Das Prinzip kennt jeder Rettungssanitäter. Atmet ein Mensch nicht richtig, schiebt er als Erstes den Unterkiefer nach vorn – der Atemweg ist sofort frei. Esmarch-Handgriff heißt das, es steht in jedem Erste-Hilfe-Handbuch. Eine Unterkieferschiene macht genau das: die ganze Nacht, nur sanft. Kein Spalt, kein Vibrieren, kein Sauerstoffabfall.
Das Problem ist der Weg dorthin. Beim Zahnarzt ist eine solche Schiene eine Maßanfertigung. Das bedeutet: Termine bei HNO, Schlaflabor und Zahnarzt, monatelange Wartezeit – und rund 2.000 Euro aus eigener Tasche. Die Krankenkasse zahlt in der Regel nicht.
Für die meisten Schnarcher ist das schlicht zu viel Aufwand. Also bleibt alles, wie es ist. Dabei geht es inzwischen auch anders.
Es geht auch anders: dieselbe Wirkung, ohne Zahnarzt
Seit einigen Jahren gibt es Unterkieferschienen, die man zu Hause selbst anpasst. Das Funktionsprinzip ist dasselbe wie bei der Maßanfertigung – nur ohne Termine, ohne Wartezeit und zu einem Bruchteil des Preises.
Meine Empfehlung verrate ich gerne: den Apnorex Pro. So funktioniert die Schiene:
BiteFit: Drei Minuten in heißes Wasser, einmal draufbeißen, 30 Sekunden warten. Das Material formt sich an die eigene Zahnreihe – ähnlich wie bei der Abformung beim Zahnarzt.
MicroSet: In zehn Stufen lässt sich millimetergenau einstellen, wie weit der Unterkiefer nach vorn geführt wird. Nicht zu weit, sonst schmerzt der Kiefer. Nicht zu wenig, sonst wirkt sie nicht.
SoftCore: Ein stabiler Rahmen hält die Position, weiche Auflageflächen sorgen dafür, dass man sie kaum spürt. Sie sitzt auch bei Seiten- und Bauchschläfern.
Kein Schlauch. Kein Termin. Keine 2.000 Euro.
Einsetzen, schlafen – der Atemweg bleibt offen. Nach Angaben des Herstellers nutzen sie inzwischen über 35.000 Menschen.
So einfach ist die Anwendung
Schritt 1: Die Schiene drei Minuten in heißes Wasser legen.
Schritt 2: Einmal draufbeißen, 30 Sekunden warten – fertig angepasst.
Schritt 3: Mit MicroSet die Stufe wählen, einsetzen, schlafen.
Weil die Schiene den Unterkiefer ab dem ersten Einsetzen vorn hält, wirkt sie ab der ersten Nacht. Die meisten spüren sie nach wenigen Nächten kaum noch.
Was Anwender berichten

„Ich war anfangs etwas skeptisch, weil ich schon mehrere Sachen gegen Schnarchen ausprobiert hatte. Die Apnorex Pro ließ sich aber überraschend einfach anpassen und sitzt bei mir auch nachts stabil. Meine Frau sagt, dass ich deutlich ruhiger schlafe und viel weniger schnarche. Bin bisher wirklich zufrieden.“


„Nach ein paar Nächten hatte ich mich komplett an die Schiene gewöhnt. Besonders gut finde ich, dass man den Vorschub individuell einstellen kann und nicht einfach mit einer festen Position leben muss. Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck und die Anwendung ist unkompliziert. Würde sie wieder kaufen.“


„Die Schiene war eigentlich für meinen Mann gedacht und wir sind beide sehr zufrieden damit. Nach der Anpassung sitzt sie gut und stört ihn beim Schlafen kaum. Für mich ist vor allem der Unterschied nachts bemerkbar – es ist deutlich ruhiger geworden. Eine der wenigen Lösungen, die bei uns bisher wirklich einen Unterschied gemacht hat.“

30 Nächte ohne Risiko testen
Den Apnorex Pro kann man 30 Nächte ausprobieren. Passt er nicht, gilt die Geld-zurück-Garantie: zurückschicken, Kaufpreis zurück.
Fazit
Schnarchen mag wie eine harmlose Angewohnheit wirken. Die gesundheitlichen Risiken sind jedoch erheblich: Wer dauerhaft schnarcht, setzt sein Herz-Kreislauf-System unter Stress, erhöht sein Schlaganfallrisiko und kann seine Lebenserwartung verringern.
Die gängigen Tipps ändern daran selten etwas, weil sie nicht am Unterkiefer ansetzen. Eine Unterkieferschiene tut das – und dafür braucht es heute weder monatelange Wartezeiten noch 2.000 Euro.
Wer Atemaussetzer bei sich vermutet, sollte sie trotzdem ärztlich abklären lassen und eine laufende Therapie nicht eigenmächtig abbrechen.
Dr. Michael Brenner ist Neurophysiologe mit den Schwerpunkten Schlaf, Prävention und Longevity. Dieser Beitrag ist ein Advertorial.